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Stimmungsbarometer im Maler-Lackiererhandwerk hellt sich auf

Eine deutliche Verbesserung des Stimmungsbarometers zur wirtschaftlichen Situation der Betriebe im Maler - Lackiererhandwerk zeigt die Herbst-Konjunkturumfrage des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz.

Die derzeitige wirtschaftliche Situation in ihrem Unternehmen bewerten nahezu 45 % der befragten Betriebsinhaber als gut. Dies ist der höchste Wert aus den Umfrageergebnissen der vergangenen 3 Jahre. Eine schlechte Lage des Betriebes konstatieren 8,6%. Bei der Frühjahrsumfrage lag dieser Wert noch bei 17,3%.

Nach einem schwierigen Jahresbeginn, gekennzeichnet von witterungsbedingten Ausfällen und den Folgen der Wirtschafts-Finanzkrise hat sich im Jahresverlauf eine Stabilisierung in der Branche eingestellt. Im ersten Quartal 2009 lagen die Rückgänge bei Umsatz und Beschäftigung bei Minus 5 %. Nunmehr werden die Werte des Vorjahres wieder erreicht.

„Bei der Betrachtung des gesamten Jahresverlaufes 2009 gehen wir von einem Umsatzrückgang von Minus 1,5 % aus, welche sich wesentlich aus dem schwachen Jahresbeginn erklärt”, so Hauptgeschäftsführer Werner Loch vom Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz.

Die Herbst - Konjunkturumfrage zeigt auf, dass die Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket weiterhin nur schleppend in der Branche ankommen. Der Anteil der Aufträge von öffentlichen Auftraggebern ist von 9,8 % aus dem Vorjahr auf 11% gestiegen. Insgesamt bleiben die Impulse für die Konjunktur im Maler-Lackiererhandwerk weiter gering.

Mit Zuversicht sehen viele Betriebe in die Zukunft. Der Wert für den längerfristigen Auftragsbestand im Zeitraum von 1 - 2 Monaten ist gestiegen. 60% der Befragten gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung der wirtschaftlichen Situation aus.

Die Betriebe berichten aber auch von einer weiterhin sehr angespannten Preissituation am Markt, insbesondere bei Wärmedämmarbeiten (WDVS). Während der Preisindex in der Befragung bei den Angebots- Verkaufspreisen für das letzte halbe Jahr bei 44,9 liegt, stieg der Index für die Einkaufspreise von Materialien und Werkstoffen auf 82,0.

Hauptgeschäftsführer Werner Loch: „Trotz eines angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise erfreulichen Marktfeldes, welches vorwiegend von privaten Auftraggebern getragen wird, bleibt die Umsatzrendite in der Branche prekär.”

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