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Rekordbeteiligung beim 5. Werkstatt-Tag der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung im IDENTICA Lackier- und Karosserie-Fachbetrieb Brillant GmbH in Köln


Der nunmehr 5. Werkstatt-Tag der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung sowie der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer am 08. November 2008 im IDENTICA Lackier- und Karosserie-Fachbetrieb Brillant in Köln darf sich zu Recht als eines der herausragenden Branchenereignisse für Fahrzeuglackier-Fachbetriebe im Jahr 2008 bezeichnen.
Inhaber und leitende Mitarbeiter aus nahezu 350 Lackier- und Karosserie-Fachbetrieben, Fachlehrer, Vertreter der Lack- und Zulieferindustrie sowie der Versicherungswirtschaft waren der Einladung der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL) zum 5. Werkstatt-Tag gefolgt und hatten den Weg nach Köln gefunden. Leitthemen der Veranstaltung waren in diesem Jahr: Moderne Lacktechnik, Coloristik, Farbtonmessgeräte, Betriebsführung und Factoring.


Gastgeber des 5. Werkstatt-Tages der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung war der IDENTICA Lackier- und Karosseriefachbetrieb Brillant in Köln. Unter der Leitung von Marco Busch, Inhaber der Brillant GmbH, hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem der modernsten Betriebe seiner Art in Deutschland entwickelt.
Die großzügig gestalteten Karosserie- und Lackierabteilungen des Unternehmens boten eine ideale Plattform zur Ausrichtung des Werkstatt-Tages 2008, der neben einem interessanten Vortrags- und Seminarprogramm in gewohnter Weise namhaften Unternehmen aus dem Bereich der Zulieferwirtschaft und der Werkstattausrüster die Möglichkeit bot, Produkte, Dienstleistungen und technisches Know-How für Lackier- und Karosserie-Fachbetriebe vorzustellen und in der praktischen Anwendung zu demonstrieren.
Das gewohnt konsequente und professionelle Arbeiten im Hause Brillant GmbH führte einmal mehr dazu, dass den Teilnehmern eine in jeder Hinsicht gelungene Verbandstagung mit Werkstattatmosphäre geboten werden konnte, an der sich nicht weniger als 33 Werkstattausrüster mit ihrem Dienstleistungsangebot und aktueller Werkstatt-, Reparatur- und Lackiertechnik beteiligten.


Zum Auftakt des Werkstatt-Tages begrüßte Paul Kehle, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer Betriebsinhaber Marco Busch und sein Team, alle anwesenden Gäste, Aussteller, Referenten und die Vertreter der Fachpresse sowie die Repräsentanten der Fachorganisation, allen voran Hauptgeschäftsführer RA Werner Loch vom Hauptverband Farbe und BFL-Geschäftsführer Dr. Albert Bill sowie Jürgen Müller vom Institut für Fahrzeuglackierung IFL.
Ein herzliches Willkommen und Dank richtete Paul Kehle dann an Georg Tautz, Geschäftsführer beim Lackhersteller Spies Hecker. Als Hauslieferant bei der Brillant GmbH hatte das Haus Spies Hecker für den 5. Werkstatt-Tag die Kongresspartnerschaft und damit verbunden, auch einen mehr als aktiven Part im Tagungsprogramm übernommen.
Der BFL-Vorsitzende machte im Rahmen seiner Begrüßung deutlich, dass er die gute Resonanz und die große Zahl der Besucher und Aussteller beim Werkstatt-Tag 2008 insbesondere auch als Anerkennung für die Arbeit der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer für die Lackier- und Karosserie-Fachbetriebe in Deutschland werte.


Im Anschluss begrüßte der Hausherr Marco Busch die Gäste des 5. Werkstatt-Tages in seinem Betrieb sehr herzlich. Es sei schon etwas Besonderes, die Gastgeberrolle für den Werkstatt-Tag 2008 übernehmen zu dürfen, nicht zuletzt auch wegen des damit verbundenen Aufwands und der Eingriffe in den laufenden Betrieb, die logistisch zu meistern waren. In kurzen beeindruckenden Worten skizzierte er dann die Entwicklung der Brillant GmbH, die sich aktuell mit annähernd 40 Mitarbeitern in der Region zu einem für die Branche beispielhaften Unternehmen im Bereich Lack und Karosserie entwickelt habe. Die Veränderungen im Markt seien vor einigen Jahren mit dafür verantwortlich gewesen, dass eine weitere bauliche Erweiterung notwendig wurde, an deren Ende sich der Betrieb so darstelle, wie ihn die Besucher des Werkstatt-Tages erleben können. Funktionalität, moderne technische Ausstattung, gut ausgebildetes Personal, Flexibilität und eine breit angelegte Kundenstruktur bilden die Basis dafür, dass sich der Betrieb den Herausforderungen des Marktes gewachsen sehe und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten positiv in die Zukunft blicken könne.


Aktuelle Marktentwicklung

Für den Lackhersteller Spies Hecker, der den 5. Werkstatt-Tag als Lackpartner unterstützte sprach Geschäftsführer Georg Tautz Grußworte an die Teilnehmer. Darüber, dass sein Haus die Gelegenheit erhalten habe, die Arbeit der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer beim 5. Werkstatt-Tag der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung zu fördern und zu unterstützen, sei er sehr erfreut. Tautz unterstrich dabei auch die langjährige und bewährte Zusammenarbeit seines Hauses mit der BFL. Neben guten Produkten benötigen die Fachbetriebe für Fahrzeuglackierung auch eine starke Interessenvertretung, um am Markt erfolgreich agieren zu können. Tautz leitete dann nahtlos zu seinem Referat über, bei dem die aktuellen Marktentwicklungen im Fokus standen.
Die Zuhörer erhielten dabei eine sachkundige Analyse zum aktuellen Geschehen im Unfallreparaturmarkt und Informationen darüber, welche Faktoren für die Auslastung der Betriebe von Bedeutung sind. Anhand anschaulich aufbereiteter Graphiken wurde der Fahrzeugbestand in Deutschland dargestellt und hieraus mögliche Auftragspotentiale für freie Lackier- und Karosseriebetriebe abgeleitet.


Nach Einschätzung von Georg Tautz liegen im Bereich der Schadensteuerung noch weitere Wachstumspotentiale, aber auch andere Geschäftsfelder, wie die Kleinschadenreparatur, warten nur darauf, von den Betrieben aktiv vermarktet zu werden. Einmal mehr wiederholte Georg Tautz die Forderung, aktives Kundenmanagement zu betreiben, und genau zu prüfen, welcher Beitrag zum Betriebsergebnis von den verschiedenen Kundengruppen geleistet wird, damit die Betriebe sich nicht in wirtschaftliche Abhängigkeiten begeben. Die exakte Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes ist hierfür stets die Grundlage.


Digitales Farbtonmanagement - Aktuelle Praxis und Zukunftstrends

Zum Thema Digitales Farbtonmanagement - Aktuelle Praxis und Zukunftstrends referierte dann Torsten Stahlberg, Technischer Leiter von Spies Hecker. Stahlberg zeigte an verschiedenen Beispielen die Entwicklung der Systeme zur Farbtonbestimmung auf und demonstrierte Verfahren und Hilfsmittel zur Farbtonfindung. Ausführlich erläuterte er dann die Grundlagen der Digitalen Farbtonmessung und zum digitalen Farbtonmanagement am Beispiel „Color Dialog spectro”. Die entsprechenden Mess-Systeme und notwendige Formelsoftware zur Ermittlung des Farbtons würden seitens der Hersteller ständig verbessert und optimiert. Die Lackierbetriebe seien gut beraten, sich mit dieser Technologie intensiv auseinanderzusetzen. Laut Stahlberg wird in Zukunft auch die Möglichkeit bestehen, mit Hilfe dieser neuen Technologie Farbtonangleichung und Nuancieren am Bildschirm zu simulieren und Bei- bzw. die Einlackierung darzustellen. Die Zukunft gehöre dem digitalen Farbtonmanagement. Das digitale Farbtonmanagement sei ein weiterer wichtiger Baustein zur Optimierung der Arbeitsprozesse im Lackierbetrieb.

Kalkulationssoftware zielgerichtet einsetzen - Beispiele aus der Praxis

In einem weiteren Vortrag erläuterte Uwe Gebecke, Manager Database Quality vom Datenlieferant Audatex, den Aufbau der Audatex Datenbank-Struktur und wie die Vielzahl von Daten aus den verschiedensten Quellen wie z.B. Herstellerwerten, EurotaxSchwacke-Werten usw. für die Nutzung in den bekannten EDV-Kalkulationsprogrammen aufbereitet werden.


Gebecke ging dabei insbesondere auf solche Fälle ein, bei denen Abweichungen zwischen Vorkalkulation, Rechnungsstellung und Nachkalkulation erkennbar werden. An eigens dafür ausgewählten Beispielen wurde aufgezeigt, dass die Kalkulationssoftwareanwender bei der Kalkulation, beginnend mit der Fahrzeugidentifizierung und der Festlegung von Reparaturmethoden vielfach schon die Systemmöglichkeiten nicht vollständig oder falsch anwenden. Es sei für den Anwender unabdingbar, sich intensiv mit den Möglichkeiten, die die im Markt befindlichen EDV-Kalkulationsprogramme bieten, auseinanderzusetzen, um deren Anwendung innerhalb des Kalkulationsvorganges zielgerichtet zur Anwendung zu bringen. Mit Hilfe der Audatex VIN-Abfrage und weiterer spezifischer Programmtools ließen sich viele der immer wieder von den Anwendern vorgetragenen Probleme vermeiden. Wie die Praxis zeige, seien viele Problemstellungen jedoch darauf zurückzuführen, dass die Anwender ihre EDV-Programme und die darin hinterlegten Kalkulationsgrundlagen nicht ausreichend kennen bzw. anwenden. Bei Audatex stehe hierzu eine Info-Hotline zur Verfügung, besser sei es jedoch grundlegende Schulungen für die Anwendung von EDV-Programmen zu belegen, so Gebecke. Zum Abschluss verweist Gebecke nochmals darauf, dass bedingt durch die Vielzahl der Datenquellen, die im Audatex-System zusammengeführt und aufbereitet werden, auch Fehler entstehen können. Für die Fahrzeuglackierer bestehe hier seit vielen Jahren die Möglichkeit, über das Institut für Fahrzeuglackierung (IFL), diese Fehler aufzuzeigen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Fahrzeuglackierung, Audatex und den entsprechenden Herstellern seien in aller Regel die notwendigen Korrekturen durchgeführt worden.


Lackierfachbetrieb - ausgezeichnet vom Kunden - neutral überwacht

Unter dem Titel „Lackierfachbetrieb - ausgezeichnet vom Kunden - neutral überwacht” informierte Volker Kreft, Geschäftsführer der Qualität im Handwerk (QiH) über das neue Qualitätssiegel für Fahrzeuglackierermeisterbetriebe der Innung. Das speziell für die Fachbetriebe für Fahrzeuglackierung konzipierte Siegel wurde in Köln beim Werkstatt-Tag erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nach einem fulminanten Start im Malerhandwerk soll nunmehr mit dem neuen Qualitätssiegel gegenüber dem Endkunden die Qualitätsarbeit im Meisterbetrieb für Fahrzeuglackierung dargestellt werden.
Um das Qualitätssiegel zu erlangen, lassen sich die beteiligten Fachbetriebe für Fahrzeuglackierung von ihren Kunden bewerten und unterwerfen sich der neutralen Begutachtung durch QiH.


Erreicht der Betrieb dabei ein durchweg positives Ergebnis, erlangt er die Berechtigung, das Zertifikat zu führen. Fachbetriebe für Fahrzeuglackierung, die das Siegel erworben haben, werden für ihre betriebliche Werbung mit einem umfangreichen Werbemittelpaket ausgestattet. Die Betriebe können jederzeit über das Internet in ihre persönliche Bewertungsstatistik Einblick nehmen und die Kundenbewertungen für ihren Betrieb, die nach verschiedenen Kategorien differenziert wird, einsehen. Dies ermöglicht es dem jeweiligen Betrieb, eigene Stärken und Schwächen, aus der Sicht seiner Kunden zu erkennen und daraus ableitend, entsprechende Maßnahmen im Betrieb einzuleiten.
Volker Kreft hob besonders hervor, dass das neue Qualitätssiegel für Fahrzeuglackierer jedoch nur dann verliehen werden kann, wenn sich der Betrieb kontinuierlich dem Urteil seiner Kunden stellt. Nach dem Willen der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer und der Gesellschaft für Qualität im Handwerk stellt das Siegel ausdrücklich keine Momentaufnahme einer Kundenbeurteilung dar, sondern dokumentiere, dass sich die Siegelbetriebe fortlaufend der Beurteilung und Bewertung durch ihre Kunden stellen.


IT-gestützte Belegbearbeitung bei der Kfz-Schadenregulierung

„IT-gestützte Belegbearbeitung bei der Kfz-Schadenregulierung” war das Thema über das Jörg Breuer, Prokurist von Control€xpert referierte. Im Rahmen einer kurzen Einleitung, bei dem auch eine Vorstellung des Unternehmens Control€xpert erfolgte, beschrieb Breuer dann die Einbindung der Control€xpert in das System FairPlay, das seit vergangenem Jahr zwischen der Allianz und Verbandsorganisationen, darunter auch der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer, ins Leben gerufen wurde. Grundlage des FairPlay-Konzeptes sei es, faire und abgestimmte Standards im gegenseitigen Einvernehmen abzustimmen und ein System zu etablieren, das den Aufwand bei der Schadenabwicklung für die Beteiligten durch eine hohe Transparenz, minutenschnelle Reparaturfreigaben und effiziente Prüfung der Rechnungen auf Basis der festgelegten Kriterien, optimiert. Hierbei werde die Höhe des Stundenverrechnungssatzes der Betriebe ausdrücklich nicht von außen beeinflusst. Anhand von Beispielen erläuterte Breuer den Prozess für einen Lackierbetrieb, der am FairPlay-Konzept teilnehmen möchte. Vom Login über die Freischaltung bis hin zu den internen Abläufen bei Control€xpert bei der Prüfung von Kostenvoranschlägen, Erteilung der Reparaturfreigabe und Rechnungsprüfung wurde das Abwicklungsprocedere dargestellt. Seit dem Start von FairPlay mit seinen Partnern seien bislang mehr als 1500 Betriebe dem System beigetreten und es sei ein kontinuierlicher Anstieg von Vorgängen feststellbar. Das einfache Handling für die teilnehmenden Werkstätten, schnellere Reparaturfreigaben und ein schneller Regulierungsprozess sowie das Einbinden weiterer Versicherungsgesellschaften in das System seien Beleg dafür, dass sich die Branche über FairPlay eine echte Alternative zum gesteuerten Schaden erarbeitet habe.


Liquidität sichern und steigern mit Factoring

Über die verschiedenen Möglichkeiten, Liquidität im Lackierbetrieb zu sichern bzw. zu steigern, berichtete Michael Wipplinger von der Skonto AG und stellte dabei sehr anschaulich die Möglichkeiten des Factoring dar, die Fahrzeuglackierfachbetriebe vom Einkauf bis zur Forderung für sich in Anspruch nehmen können.
An Beispielen aus der täglichen Praxis zeigte der Referent auf, welche Möglichkeiten Factoring biete, um die Liquiditätssituation und die Finanzstruktur des Betriebes zu verbessern, denn beim Factoring werden die eigenen Forderungen an einen Finanzdienstleister verkauft. Beim selektiven Factoring bekommt die Werkstatt sofort nach der Bonitätsprüfung des Kunden 80% der Rechnungssumme durch die Skonto AG ausgezahlt. Den Restbetrag in Höhe von 20% minus der Factoring-Gebühr erhält die Werkstatt unmittelbar im Anschluss an die Zahlung des Kunden ausgezahlt. Darüber hinaus erhält der Betrieb Möglichkeiten, das eigene Rating zu verbessern und kann das System gleichfalls für ein externes Controlling einsetzen.
Anhand einer vom Lackierbetrieb erstellten Forderung wird das Factoring-Verfahren dargestellt und dem Ablaufschema einer im Alltag üblichen Rechnungsstellung gegenüber gestellt, was in der Realität unter Umständen mit langen Zahlungszielen sowie nicht selten auch mit Forderungsausfällen verbunden ist.
Sofern der Wunsch nach weiteren Informationen zum Factoring seitens der Fahrzeuglackierfachbetriebe bestehe, bot Wipplinger an, zusammen mit der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer entsprechende Informationsseminare durchzuführen, um das komplexe Thema des Factoring betriebsspezifisch für Fahrzeuglackierfachbetriebe aufzuarbeiten.


Energieeffiziente und prozessoptimierte Lack- und Trocknungstechnologie

Wolfgang Feyrer und stellten zum Abschluß des 5. Werkstatt-Tages wirksame Konzepte zur Energieeinsparung im Lackier- und Karosseriefachbetrieb vor.
Fokussiert auf den hohen Energieeinsatz im Lackierfachbetrieb wurden die Hauptenergieverbraucher im Betrieb analysiert und Möglichkeiten zur Energieeinsparung aufgezeigt. Neben der Drucklufterzeugung entfällt dabei bekanntermaßen ein Großteil der Energiekosten auf den Betrieb der Lackier- und Trockenkabine. Im Vortrag von Feyrer und Stahlberg blieb es jedoch nicht bei der Aufzählung, wo Einsparungs- und Rationalisierungspotenziale beim Energieverbrauch im Lackierbetrieb genutzt werden können, sondern die Teilnehmer erhielten ganz konkrete Hinweise, mit welchen, zum Teil schon geringfügigen Maßnahmen, bzw. geringen Investitionskosten, der Energieverbrauch im Lackier- und Karosseriefachbetrieb spürbar gesenkt werden kann.


Den Abschluss dieses Themenfeldes zur energieeffizienten und prozessoptimierten Lack- und Trocknungstechnologie bildete dann eine Diskussionsrunde mit den führenden Werkstatt-Ausrüstern für Lackier- und Trockentechnologie. Unter der Moderation von Paul Kehle und BFL-Vorstandsmitglied Kay Dähn erläuterten Viktor Richtsfeld (Wolf Lackieranlagen) Ralf Dürr-Krouzilek (Lutro), (Sehon), Frank Brestrich (L-Tec) in Kurzstatements aus der Sicht ihrer Unternehmen, energieeffiziente Schwerpunkte bei der Applikation und Trocknung. Die Diskussion zeigte dabei einmal mehr auf, dass den Betrieben eine ganze Palette von Maßnahmen zur Verfügung steht und dass Energieeinsparpotentiale nicht zwangsläufig an die Errichtung einer Neuanlage gekoppelt sind. Nahezu alle Hersteller bieten ebenso interessante Nachrüstmöglichkeiten, die sich in überschaubaren Zeiträumen amortisieren.


Resümee

Am Ende des Werkstatt-Tages dankte der BFL-Vorsitzende Paul Kehle allen, die zum großartigen Gelingen des 5. Werkstatt-Tages ihren Beitrag geleistet haben. Allen voran Gastgeber und Betriebsinhaber Marco Busch mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Georg Tautz und dem Team von Spies Hecker sowie BFL-Geschäftsführer Dr. Albert Bill. Einen ganz besonderen Dank richtete Kehle auch an die Teilnehmer der Begleitausstellung.
Der BFL Vorsitzende bekräftigte dabei einmal mehr, dass die vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, theoretisches Wissen in Verbindung mit praxisgerechten Demonstrationen unter Werkstatt-Atmosphäre zu präsentieren, der richtige Weg gewesen sei und auch in Zukunft konsequent weiter geführt werden soll.
Dass dieses Konzept einmal mehr erfolgreich gewesen sei, belege eindrucksvoll die große Zahl von Teilnehmern und die Beteiligung der Werkstatt-Ausrüster beim diesjährigen Werkstatt-Tag der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung.
Das bei all dem theoretischen und praktischen Informationsangebot auch der persönliche Kontakt und das gegenseitige Kennenlernen nicht zu kurz gekommen sei, habe schon das traditionelle Come together am Vorabend des Werkstatt-Tages gezeigt, bei dem sich mehr als 120 Besucher des Werkstatt-Tages im Brauhaus Heller zum rheinischen Buffet und Kölsch vom Fass zusammengefunden hatten.


Theorie vereint mit Werkstattpraxis bestimmen traditionell das Veranstaltungskonzept der Werkstatt-Tage für die Fahrzeuglackierer.

Wie bei den zurückliegenden Werkstatt-Tagen der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung hatten auch in Köln die für die Branche relevanten und der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer eng verbundenen Werkstattausrüster, Dienstleister und Zulieferbetriebe Gelegenheit, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.


Georg Tautz hatte auf die Quantität und Qualität der in Köln beim 5. Werkstatt-Tag vertretenen Aussteller im Rahmen seiner Begrüßungsworte schon Bezug genommen und den Werkstatt-Tag als „komprimierte Automechanika” bezeichnet. „Im Gegensatz zur Automechanika ist jedoch beim Werkstatt-Tag in Köln aber wenigstens ein großer Lackhersteller anwesend”, so Tautz.


Die Fachausstellung und die praktischen Vorführungen und Produktdemonstrationen der Aussteller sind als Ergänzung zum theoretischen Seminarprogramm fester Bestandteil der Werkstatt- und Lackierertage geworden. Aussteller und Besucher der Werkstatt-Tage der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung finden hier eine Plattform, die einen ausführlichen Informationsaustausch gewährleistet und durch die offene Ablaufplanung die angebotenen Produkte und Dienstleistungen im Werkstatteinsatz direkt erlebbar werden lassen.

An der Fachausstellung beim 5. Werkstatt-Tag der Gesellschaft für Fahrzeuglackierung beteiligten sich die Unternehmen:


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