Inhalt

Hochschulzugang für Handwerker

Bis 2010 soll es bei entsprechender beruflicher Qualifikation nun in allen Bundesländern möglich sein, ohne Abitur an den Hochschulen zu studieren. Bildung ist Ländersache, daher bestehen derzeit noch einige Unterschiede zwischen den Bundesländern. Einen Überblick über den aktuellen Stand finden Sie in der Anlage.

Nicht nur die Fachhochschulen öffnen ihre Türen immer weiter für Meister und andere Fachkräfte, auch der Weg an die Unis wird nun freier. Thüringen und Sachsen-Anhalt schreiten voran: Hier können beruflich Qualifizierte an den Hochschulen des Landes studieren - ohne Einschränkung. Wie in Bayern, Baden-Württemberg und bald in Bremen, NRW, dem Saarland oder Rheinland-Pfalz. In Sachsen ist ein fachfremdes Studium derzeit nicht möglich, in Mecklenburg-Vorpommern müssen Studierwillige eine Zugangsprüfung bestehen, um eine studiengangsbezogene und hochschulgebundene Studienberechtigung zu erhalten. In Brandenburg ist der Hochschulzugang ebenfalls fachbezogen.

Doch bald ist Schluss mit den unterschiedlichen Aufnahmeregelungen. Darauf hatten sich Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten geeinigt. Im Frühjahr 2009 beschloss die Hochschulrektorenkonferenz „einfache und länderübergreifende Regelungen", die bis 2010 wirksam werden sollen. Die dann angebotenen Bachelor- oder Masterstudiengänge eröffnen Handwerkern neue Perspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten, besonders im Hinblick auf den europäischen Wettbewerb.

Mitglieder-Login:


Passwort vergessen?

Service:

    RSS Feed    Zum Malershop
Maler finden in:
z.B. Berlin, Köln, 20459