Pflichtvorlesung „Technologie und Gestaltung im Raum“ - unterstützt von der Sto-Stiftung

Die gemeinnützige Sto-Stiftung begleitet engagierte Junghandwerker nach dem Studium zum staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker auch bei ihrem akademischen Studium.

Seit 2015 unterstützt die Stiftung dabei die Pflichtvorlesung „Technologie und Gestaltung im Raum“ des Studienganges Farbtechnik, Raumgestaltung, Oberflächentechnik an der Bergischen Universität Wuppertal.

Dozent der Vorlesung ist der Architekt Michael Müller vom Architekturbüro AMCS Architekten aus Wuppertal. Das Büro ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB).

Dozent Michael Müller, dem über Prof. Johannes Busmann, Leiter der Abteilung Mediendesign und Raumgestaltung an der Universität Wuppertal, die Lehrtätigkeit angetragen wurde, sieht seine Aufgabe darin, Studierenden, die nach ihrer Ausbildung zum staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker zum Großteil als Lehrer an Berufsschulen für gestaltende Handwerksberufe tätig sein werden, eine Möglichkeit zu geben, sich den Fragestellungen und Herangehensweisen der Architektur zu stellen. Dabei versucht er, für die Studierenden, die sehr handwerksaffin sind und sich nicht in erster Linie mit Architektur beschäftigen, Aufgaben zu finden, die nah an ihrem Erfahrungshorizont liegen. 

Im ersten Projekt wurde die Umgestaltung eines Bahnhofs in Wuppertal ins Auge gefasst. Das Gebäude sollte ein neues Nutzungskonzept erhalten. Neben gestalterischen Fragen mussten auch bautechnologische Themen berücksichtigt werden. In einem weiteren Projekt wurden für den Foyer-Bereich der Fakultät neue Konzepte entwickelt. 

Zunächst sollen den Studierenden unterschiedliche Techniken und der Umgang mit Grundstrukturen der Konstruktion in der Gestaltung näher gebracht werden. 

Im Projekt rund um den Flur- und Foyer-Bereich war einzubeziehen, was an Baukonstruktion, Haustechnik und Bauphysik berücksichtigt werden muss, um in nächsten Schritt den Raum gestalterisch neu zu erstellen, so dass er als Flur- und Foyer-Bereich funktioniert.

Michael Müller möchte über das Studium den Lehrenden und dann darüber hinaus den Malern und Lackierern wieder den Blick dafür zu öffnen, dass sie etwas Besonderes im Rahmen eines Ganzen schaffen. Personen, die mit der Ausbildung von Handwerkern befasst sind, sollten sich deshalb auch mit dem Handwerk und seinem Stellenwert auseinandersetzen.

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