• Hintergrundwissen: Praktische Leistungswettbewerbe
    „Profis leisten was“ (PLW)


Nach den Berufsabschluss- und Gesellenprüfungen in jedem Jahr lädt das Deutsche Handwerk zum dreistufigen Praktischen Leistungswettbewerb (PLW) ein. Unter dem Motto "Profis leisten was" werden dann unter echten Wettbewerbsbedingungen die besten Junghandwerker des Ausbildungsjahres ermittelt. Alle Absolventen des Maler- und Lackiererhandwerks sind automatisch in der Auswahl. Eine Bewerbung ist nicht erforderlich.

Zunächst ermittelt die jeweilige Handwerkskammer die die besten Absolventen der Region. Zum Kammersieger gekürt wird, wer die höchste Punktzahl im praktischen Prüfungsteil erzielt hat. Die Kammersieger erhalten eine Einladung zum Landeswettbewerb. Wer dort gewinnt, tritt dann in der finalen Runde auf Bundesebene an. Die drei erstplatzierten Sieger im Bundesleistungswettbewerb erhalten die Möglichkeit, dem Maler-Nationalteam beizutreten.

Die Wettkampfaufgaben werden von erfahrenen Meisterinnen und Meistern entwickelt und von unabhängigen Jurys überwacht und bewertet. Die Teilnahme ist freiwillig. Wer mitmacht, muss ein hohes Maß an Engagement und Leistungsbereitschaft mitbringen. Aber es lohnt sich: Wer in diesem Wettkampf besteht, kann sich den Arbeitgeber praktisch aussuchen und hat beste Karrierechancen.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks findet unter der Federführung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) statt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

  • Trio der Besten: Neue für das Nationalteam

Die 20jährige Jessica Jörges aus Hessen hat am 20.11.2018 den Praktischen Leistungswettbewerb (PLW) der Maler auf Bundesebene gewonnen. Auf den zweiten Platz kam in Hamburg Sarah Kleiner. Die 21jährige aus Nordrhein lag nur knapp vor dem 22jährigen Mustafa Mohamed Hamdo aus Hamburg.

Die Wettbewerbsjury, bestehend aus dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses beim Bundesverband, Holger Jentz, Trainer Matthias List, Betsy van Halteren-Schydlo und Andreas Haupt hatte ebenfalls keine leichte Aufgabe: Zusätzlich zu einer lackierten Türfläche und drei Wandflächen mit dekorativer Gestaltung, Designarbeit und Klebetechnik musste in diesem Jahr erstmals ein Speedwettkampf benotet werden. Hier zählte nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Sauberkeit, Maßgenauigkeit und die korrekte Umsetzung der Farbvorgaben.

Jessica Jörges, Sarah Kleiner und Mustafa Mohamed Hamdo wurden bei der feierlichen Siegerehrung in das Maler Nationalteam aufgenommen. 

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