Ab 1. Juni definitiv: Keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mehr per Telefon!


Von:  BV, GIT, Isabel Birk / 26.05.2020 / 07:45 / 116 Tag(e)


Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) und die Kassenärztliche Vereinigung (KBV) haben sich darauf geeinigt, dass die Sonderregelung am 31. Mai endet und nicht mehr verlängert wird.


  • Bild: iStock/Henrik_Dolle

Seit Ende März durften Ärzte*innen bei Versicherten mit Erkrankungen der oberen Atemwege ohne schwere Symptomatik nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) für sieben Tage, später sogar bis zu 14 Tage ausstellen und dem Patienten per Post senden.

Diese Regelung gilt ab 1. Juni nicht mehr!
Ab dem 1. Juni müssen Arbeitnehmer*innen für eine Krankschreibung erst wieder für eine persönlichen ärztliche Untersuchung zum Arzt. Und es gilt auch weiterhin: Die AU muss Ihnen als Arbeitgeber wie bisher

  • "unverzüglich" mitgeteilt (§ 5 EFZG, § 16 RTV für gewerblich Beschäftigte) und
  • spätestens am vierten Kalendertag (vorgelegt/nachgewiesen) werden.

Achtung:
Nach § 16 Ziffer 2 RTV für die gewerblich Beschäftigten können Sie die Vorlage (auch unverdändert) ab dem 1. Tag verlangen.


Alter: 116 Tag(e)
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