• Wärmedämm-Verbundsysteme

Wärmedämm-Verbundsysteme

Wärmedämm-Verbundsysteme (abgekürzt „WDVS“) werden sowohl beim Neubau, als auch bei der Modernisierung von Gebäuden verwendet. Sie bilden den außenseitigen Abschluss der Wand. WDVS bestehen aus Dämmplatten (z. B. Mineralwolle oder Polystyrolplatten), die an den Außenwänden eines Gebäudes befestigt und an­schließend mit dem zugehörigen Putzsystem verputzt werden. Dieses besteht aus einem Ar­mierungsputz mit Gewebeeinlage und einem Oberputz.

Je nach Auf­bau und Untergrund können die Dämmplatten eines WDVS auf den Untergrund geklebt, gedübelt, oder mittels Halteleis­ten befestigt werden. Wärmedämm-Verbundsysteme gibt es seit über 50 Jahren und sie wurden durch die Hersteller ständig weiterentwickelt. Sie unterliegen im Rahmen des bauaufsichtlichen Zulassungs­verfahrens strengsten Prüfungen. Rechnerisch liegt ihre Nutzungsdauer bei 40 Jahren, in der Praxis können WDVS deutlich länger halten.

Je nach persönlichen Präferenzen stehen für Wärmedämm-Verbundsysteme unterschiedliche Dämmstoffe zur Verfügung. Jeder Bauherr wird die Vorzüge und Nachteile der unterschiedlichen Dämmstoffe unterschiedlich gewichten, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

Welcher Dämmstoff ist der wirtschaftlichste? Welche High Tech Dämmstoffe erreichen mit der geringsten Dicke die geforderten Dämmwerte? Welche Dämmstoffe sind besonders nachhaltig? Welche Systeme tragen Ökolabel oder Umweltzeichen?  Enthalten Dämmstoffe problematische Inhaltsstoffe? Wie sieht es mit der Entsorgung aus – können Dämmstoffe recycelt werden oder fällt beim Abriss ggf. Abfall an, der teuer entsorgt werden muss? Welche Dämmstoffe sind besonders tolerant gegen Witterungseinflüsse oder Schäden?  Welche Oberflächengestaltungen sind möglich? Wie steht es um die Sicherheit der unterschiedlichen Dämmstoffe im Brandfall?

Bild: iStock/Kenny10

Willkommen beim Maler- und Lackierer-Portal!
×

Diese Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie in unsererDatenschutzerklärungOK