Der Nutzen von Exoskeletten im Handwerk

BERLIN. Die Arbeit im Handwerk bleibt bei vielen Arbeitnehmern durch die körperlichen Belastungen nicht ohne Folgen. Bei deren Reduzierung können Exoskelette unterstützen.

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Exoskelette (altgriechisch exo ‚außen‘, skeletós ‚ausgetrockneter Körper‘, ‚Mumie‘) sind zuerst aus der Natur bekannt, weil stützende Organismusstrukturen bei vielen Tierarten (Insekten, Spinnen, Krebse, Hummer) ein natürlicher Teil des Organismus sind. Die Bionik übeträgt diese natürlichen Phänomene auf technische Bereiche. So werden Exoskelette schon länger in der medizinischen Rehabilitation erfolgreich eingesetzt - mit ihrer Unterstützung soll Rückenmarksverletzten das Gehen wieder möglich werden. Von der Form her entsprechen Exoskelette meist Orthesen, die leicht außen angelegt und entfernt werden können. Funktional unterstützen sie dann die Bewegungen des Trägers (bspw. im Gelenkbereich) durch kleine Motoren.

Einsetzbar sind Exoskelette außerdem in der Pflege und auch in ? vielen Industriezweigen, Die biomechanische Wirksamkeit ist im Handwerk bisher wenig bekannt, doch ist ihr Nutzen nicht zu unterschätzen, denn letztlich können sie deutlich zur Reduzierung körperlicher Belastungen, Schäden und chronischen Erkrankungen beitragen. Das hat auch Auswirkungen auf den Krankenstand und das Arbeitsklima.

Das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk hat dazu in einem Themenheft alle relevanten Fragen und Antworten zusammengestellt, was Exoskelette sind und welche Chancen sie Handwerksbetrieben bieten:

  • Körperliche Belastungen reduzieren
  • Gesundheit und Leistungsfähigkeit erhalten
  • Für welche konkreten Anwendungsfälle eignen sich Exoskelette?
  • Wie finde ich passende Exoskelette für meinen Betrieb?
  • Wie sieht die Zukunft von Exoskeletten im Handwerk aus?

Auch die DGUV beantwortet dazu auf Ihrer ? Webseite eine Reihe von Fragen. Wer bereits Exoskelette in der betrieblichen Praxis einsetzt, sollte auch an die Gefährdungsbeurteilung denken. Ein Muster dazu hat die DGUV ? hier zum Abruf bereitgestellt.