Im Zuge einer energetischen Sanierung werden im Bestandsbau häufig auch Fußbodenheizungen nachgerüstet. Eine Möglichkeit besteht darin, Schlitze in den vorhandenen Estrich einzufräsen, Leitungen von Warmwasserfußbodenheizungen in diese Schlitze zu verlegen und im Anschluss die Schlitze mit geeigneten Mörteln wieder zu verfüllen. Dafür sind viel Fachkenntnis und eine verlässliche Beurteilung des Untergrundes erforderlich. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der am Bauvorhaben Beteiligten werden in einem neuen Merkblatt der Schnittstelle Fußbodenbeschrieben.
Ein wichtiger Hinweis: Untergrundvorbereitende Maßnahmen am Bestandsestrich, wie der Abtrag alter Spachtelmassen- und Klebstoffschichten, müssen unbedingt vor dem Einfräsen der Schlitze erfolgen. Ansonsten kann es zu schräg, unterschiedlich tief oder nicht tief genug eingefrästen Schlitzen oder zu Ablösungen beim Neuaufbau kommen. Eine nachträgliche mechanische Bearbeitung der Estrichoberfläche hätte ggf. eine Beschädigung der Rohre zur Folge. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt in der Anlage.

