Anstelle von über 250 geheimen Merkmalen liegt die Bewertung nun offen: von pünktlichen Zahlungen (über 260 Punkte) bis zu Wohndauer, Kreditkartenalter und Identitätsprüfung. Für rund 83 Prozent der Verbraucher ändert sich die Score-Klasse nicht, schwieriger wird es allerdings für jüngere Menschen, die bspw. noch nicht sehr lange am Berufs- und Wirtschaftsleben teilnehmen oder für diejenigen, die häufiger den Wohnort wechseln.
Für Handwerksbetriebe bringt der neue Score einige Vorteile:
Bonitätsprüfungen werden einfacher, Kunden mit bereinigten Negativeinträgen gelten nach 18 statt 36 Monaten wieder als unbelastet. Dennoch sollte man aber gerade vor Investitionsvorhaben umsichtig vorgehen, weil meist mehrere Kreditanfragen bei verschiedenen Anbietern vorausgehen und diese je nach Zahl der Anfragen eine der Stellschrauben bedeutet und sich auch im Score niederschlägt.
Um Datenfehler in der SCHUFA-Akte zu vermeiden, sollte man jährlich eine kostenfreie Selbstauskunft anfordern. Dies kann über die Webseite oder unter app.schufa.de mit einer einfachen Registrierung erfolgen. Der Grund: Fehler schlagen sich im neuen System deutlicher nieder.


