Von kurzen Liquiditätslücken, massiven strategischen Fehlentscheidungen bis hin zu ungeeigneten Prozessen oder Strukturen – die Gründe für ein wirtschaftliches Scheitern sind so vielfältig wie Unternehmen selbst.
Die Praxis zeigt, dass zum Schluss die nackten Zahlen nur noch spiegeln, was sich bereits in einer – teils langen – Krisenvorgeschichte abgezeichnet hat.
Thomas Uppenbrink von der Thomas Uppenbrink & Collegen GmbH, Hagen, fasst seine Erfahrungen unter der Headline „Das ist eine übliche Flaute – die überstehen wir immer!“ zusammen und beschreibt ähnliche Muster für den Mittelstand und in Traditionsunternehmen. In seinem Beitrag spricht er vom stetigen Scheitern der Unternehmens- und Geschäftsführung: Angefangen von Aussagen, die sich anbahnende Krise nicht erkannt zu haben, über verspätet eingeleitete Maßnahmen, das trügerische Vertrauen in den Kundenstamm und ein gewisses Unverständnis gegenüber Banken, die zwangsläufig mit jedem weiteren negativen Entwicklungsschritt immer mehr Unterlagen und Nachweise für die Kreditbesicherung verlangen.
Sein Fazit spiegelt die Praxis und macht nachdenklich. Sein Beitrag kann für Unternehmer aber vielleicht auch Impulsgeber sein, sich mit der eigenen Funktion und dem Umgang mit Krisen auseinanderzusetzen – bevor es überhaupt dazu kommt.
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