Gebäudeschadstoffe werden im Zusammenhang mit Renovierungen eine immer bedeutendere Rolle spielen. Die Beseitigung von Gebäudeschadstoffen kann vergleichbar der Schimmelpilzsanierung auch als Zukunftsmarkt betrachtet werden.
Im vielen Renovierungsfällen müssen Gebäudeschadstoffe nicht zwingend ausgebaut werden (bleihaltige Altbeschichtungen, Asbest in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern, Holzschutzmittel...), aber der Umgang mit bestimmten Gebäudeschadstoffen setzt die Kenntnis der relevanten Vorschriften und Richtlinien voraus.
Die Faktenblätter liefern kurz und knapp Informationen zu Asbest, alter Mineralwolle, Blei in Beschichtungen, Holzschutzmitteln, PCB, PAK und Radon. Der Aufbau der Faktenblätter ist einheitlich strukturiert.
- Beschreibung des Gebäudeschadstoffes
- Gesundheitsrisiken
- Vorkommen im Gebäude
- Gefährdungsermittlung (Erkundung)
- Arbeitsschutzmaßnahmen
- Verfahren zur Bearbeitung/Beseitigung
- Notwendige Qualifikationen
- Weiterführende Literatur
Ergänzend wurde mineralischer quarzhaltiger Staub aufgenommen, kein Gebäudeschadsstoff, aber in den gesundheitlichen Gefährdungen genauso relevant wie andere Gebäudeschadstoffe. Außerdem können die hier getroffenen und dem Maler vertrauten Schutzmaßnahmen (? staubarmes Arbeiten) als Blaupause für viele andere Gebäudeschadstoffe dienen.
Die Faktenblätter sind in einer Broschüre zusammengefasst, die für Innungsmitgliedern im ? Servicebereich kostenlos erhältlich ist.
Anlage
Faktenblätter Gebäudeschadstoffe (TI 02-06-23)


