Im Fokus: BMW definiert Standards für Reparaturlackierung

FRANKFURT/FRIEDBERG. Spannende Einblicke in die Praxis: Auf der Tagesordnung der diesjährigen Herbsttagung der Oberflächenausschüsse stand die Reparaturlackierung von BMW Fahrzeugen mit Sensortechnik. Die Bundesfachgruppe der Fahrzeuglackierer (BFL) informierte die Teilnehmer in Friedberg über die vorgeschriebenen Abläufe und die richtige Handhabung im Reparaturalltag.

Bild: ZKF

Michael Huhn Senior Referent Geschäftsbereich Technik und Daten (BFL) / Bild: ZKF

Frank Nebe (repair-pedia AG) Bild: Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF)

Frank Nebe (repair-pedia AG) Bild: Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF)

Bild: Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF)

Am 9. November trafen sich die Oberflächenausschüsse des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF). Ziel des Treffens waren der fachliche Austausch und die Wissensvermittlung durch Fachvorträge. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Karosserie- und Lackinstandsetzung.

Ein Tagesordnungspunkt war der Fachvortrag von Michael Huhn, Referent für Technik und Daten der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL). Er informierte über die hohen Anforderungen bei der Reparaturlackierung von mit Sensortechnik ausgestatteten Automobilen von BMW.

Huhn lieferte grundlegende Informationen über die heute in Fahrzeugen verbaute Sensortechnik und deren korrekte Behandlung im Lackierprozess. Besonderes Augenmerk legte er auf die Reparaturrichtlinien für Fahrzeuge mit Radarsensoren. Die Vorgaben des Autoherstellers und deren Einhaltung sind entscheidend für die korrekte Funktion der Sicherheits- und Assistenzsysteme nach Reparatur und Lackierung.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Reparaturverfahren von Beilackierung und Spot Repair. Huhn gewährte detaillierte Einblicke in die verschiedenen Zonen, in denen solche Techniken angewendet werden können. Dabei muss ein besonderes Augenmerk auf die Farbtonübereinstimmung und die Vermeidung von zu hohem Lackmaterialauftrag gelegt werden. Punkte, welche im Betriebsalltag von praktischer Relevanz sind.

Die Teilnahme an der Herbsttagung der Oberflächenausschüsse erwies sich als wichtige Plattform für den Wissensaustausch. Michael Huhn betonte eindrücklich die Bedeutung solcher Fachvorträge für die Branche und die Notwendigkeit des informellen, praxisrelevanten Austausches unter Fachleuten. Denn die ständig wachsende Ausstattung aktueller Fahrzeuge mit Fahrerassistenz-, Sicherheits- und Informationssystemen stellen auch die Fachwerkstätten zunehmend vor neue, zu bewältigende Herausforderungen.